Die Geschäftsstelle zu Besuch im Wohnheim für ältere, obdachlose Männer

Das Wohnheim in der Nostitzstraße ist etwas ganz besonderes, denn es bietet betreutes Wohnen für ältere obdachlose Männer. Das Wohnprojekt ist spezialisiert auf die Versorgung chronisch mehrfachgeschädigter Alkoholkranker, die von einem hauseigenen Pflegeteam und von Sozialarbeitern suchtakzeptierend betreut werden. Zusätzliche Pflege übernimmt die Diakonie-Station Kreuzberg.

Personalsachbearbeiterin Fr. Beck, Leiter Qualitätsmanagement Hr. Gruhle, Öffentlichkeitsarbeit Fr. Pieper-Kempf, Personalleiter Hr. Kahns, Geschäftsführerin Fr. Berger-Knapp, Buchhaltung Fr. Völkner, Geschäftsführung Hr. Seeberg, Personalsach. Frau Magon
17.09.2018

In einem Stadtteil wie Kreuzberg treffen soziale Gegensätze immer heftiger aufeinander. Auf der einen Seite die Schönen und Reichen – auf der anderen Menschen, die von Elend, Krankheit und Armut betroffen sind. Armut hat viele Gesichter. Meist aber ist sie unsichtbar.

Die Evangelische Kirchengemeinde Heilig Kreuz-Passion möchte ihren Teil dazu beitragen, dass diese Armut überwunden wird. Deshalb hat sie ihre Türen geöffnet und bietet im Wohnheim in der Nostitzstraße Gelegenheit der Teilhabe, Selbsthilfe und Unterstützung.

Anlässlich des "Monats der Diakonie" haben die Mitarbeiter*innen der Geschäftsstelle des Diakonie-Pflege Verbundes Berlin darüber entschieden, ein Projekt dieser Kirchengemeinde zu unterstützen und stimmten für das Wohnheim in der Nostitzstraße ab. Das gegenseitige Kennenlernen fand am 12. September im Wohnheim in der Nostitzstraße statt. Mitarbeiter*innen aus der Personalabteilung, Buchhaltung, Qualitätsmanagement, Öffentlichkeitsarbeit und die Geschäftsführung initiierten ein gemeinsames Grillfest.

Dem Einrichtungsleiter Herrn Davids wurden darüber hinaus Spenden im Wert von 500€ überreicht, die für Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs verwendet werden.

Geschäftsführerin Jutta Berger-Knapp meinte dazu: "Wir verbrachten sehr interessante Stunden, mit den Bewohnern der Nostizstraße und die Verbundenheit der Pflegekräfte die sie betreuen, ist sehr groß. Darüber freuen wir uns sehr und wissen, dass unser Engagement zum Monat der Diakonie, hier am richtigen Platz ist."

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Für die Unterstützung im Rahmen des „Monats der Diakonie“ des Diakonischen Werks Berlin Brandenburg schlesische Oberlausitz e.V. bedanken wir uns sehr herzlich!