Klausurtagung für Leitungen 2019 - unser Thema: "Führung"

Die zweitägige Klausurtagung für Pflegedienstleitungen der Diakonie-Stationen unseres Verbundes und ihre Stellvertretungen, fand auch in diesem Jahr in der Schorfheide statt. Bei sommerlichen Temperaturen lag der Schwerpunkt des ersten Tages auf der Erarbeitung gemeinsamer Führungsgrundsätzen.

Gastdozent Hans-Werner Hinnental bot den Einstieg und moderierte die lebendige Diskussions- und Gruppenarbeit.
Zentrale Fragen zur Selbst- und Fremdreflexion wie z.B.

  • Was ist mir in Bezug auf gute Führung wichtig?
  • Wie möchte ich geführt werden?
  • Welche Anforderungen ergeben sich aus dem heutigen Führungsverständnis? standen u.a. im Mittelpunkt.

Es wurde die Führungsrolle erörtert und erarbeitet und was gesunde Führung für Leitungen im Diakonie-Pflege Verbund bedeuten kann. In diesem Zusammenhang war ein zentraler Punkt die Unternehmensidentität. Gemeint war, inwieweit die Unternehmensidentität mit den Führungsgrundsätzen zusammenhängt. Führung von Mitarbeiter*innen ist heute mehr als Anweisung und / oder Delegation, es ist u.a. die soziale Beeinflussung zur Erfüllung gemeinsamer Aufgaben und Zusammenarbeit aller, in einer strukturierten Arbeitssituation.

Was war das Ziel? Das Ziel bestand darin, ein gemeinsames Verständnis von Führung bei allen Teilnehmenden zu entwickeln. Menschen sind verschieden und leiten damit auch unterschiedlich. Wie dennoch die Umsetzung von gemeinsamen Wertevorstellungen gelingen kann und welche Maßnahmen dafür notwendig sind, die Antworten darauf zu finden, war der Plan des ersten Tages.

An dieses Thema knüpfte am zweiten Tag die Diskussion zum aktuellen Unternehmensleitbild an. Der bereits im Vorfeld erarbeitete Entwurf wurde von der Arbeitsgruppe vorgestellt und im Plenum diskutiert. Das neue Leitbild des Diakonie-Pflege Verbundes Berlin will Orientierung geben, Profil zeigen und Wege in die Zukunft weisen. Wir wollen dieses Leitbild mit Leben füllen und den Verbund von morgen gestalten. Führungsverständnis spielt dabei eine maßgebliche Rolle, denn Unternehmenswerte werden hier vorgelebt und in die richtige Bahn gelenkt.

Nach zwei Tagen intensiver Arbeit und Auseinandersetzung mit dem Thema Führung, spiegelten die meisten Teilnehmenden ein positives Bild wider. Unsere Leitungen konnten Frage offen diskutieren und schätzen die Innovationen, die sie gemeinsam mit ihren Kolleg*innen erarbeitet haben. Der gleichberechtigte Austausch schweißte die Gruppe zusammen und zeigte, dass man als Leitung nicht alleine steht, sondern mit einer klaren Haltung und guten Kolleg*innen, die Herausforderungen der heutigen Zeit (Pflegekräftemangel) bewältigen kann.

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Bericht: Jenny Pieper-Kempf