Diakonie‑Pflege Verbund vor Ort: Rückblick auf den Stromausfall im Berliner Süden

Der Stromausfall im Berliner Süden hat uns in den vergangenen Tagen vor erhebliche Herausforderungen gestellt. Zugleich hat sich gezeigt, wie tragfähig und verlässlich unser Netzwerk ist. Die Zusammenarbeit mit den Kirchengemeinden, Nachbarschaften und unseren Partnern funktionierte jederzeit konstruktiv und schnell. Dafür sind wir sehr dankbar.

Wir werden die Abläufe der vergangenen Tage intern sorgfältig analysieren und prüfen, an welchen Stellen wir unsere Ausstattung und Strukturen weiter stärken müssen. Gleichzeitig hat die Situation deutlich gemacht, dass es für Menschen ohne häusliche Versorgungsmöglichkeiten zusätzliche Unterstützung braucht.

Für zukünftige Ereignisse dieser Art erwarten wir vom Berliner Senat eine noch konkretere Kommunikation zu bestehenden Hilfeangeboten sowie mehr personelle Unterstützung vor Ort. Dazu zählen insbesondere aktive Hausbesuche von Betroffenen Menschen auch ohne Pflegebedarf, die Versorgung mit warmen Getränken und Mahlzeiten an der Haustür sowie die Bereitstellung von mobilen Ladegeräten wie zum Beispiel Powerbanks. 

Geschäftsführerin Michaela Mendel‑Kindermann spricht im aktuellen Video darüber, was in den vergangenen Tagen gut funktioniert hat – und wo wir künftig nachschärfen müssen:

Unser ausdrücklicher Dank gilt allen Mitarbeitenden, Pflegekundinnen und Pflegekunden, ihren An- und Zugehörigen, den Nachbarinnen und Nachbarn, den Kirchengemeinden sowie unseren Partnern – insbesondere dem Diakonieverein Zehlendorf e.V. und der Johannisstift Diakonie – für die herzliche und tatkräftige Unterstützung während dieser besonderen Lage. Unsere Einrichtungen im Diakonie-Pflege Verbund haben ebenfalls tatkräftig mitgeholfen. 

Trotz der Belastungen ziehen wir ein insgesamt positives Fazit. Die große Solidarität und Hilfsbereitschaft in unserem Umfeld hat uns beeindruckt und bestärkt. 

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