Das St. Joseph Krankenhaus der Alexianer hatte zum Symposium rund um psychosoziale Gesundheit eingeladen – und viele Interessierte folgten der Einladung.
In den hellen Räumen entstand ein lebendiger Austausch zwischen Fachleuten, Angehörigen, Betroffenen und Menschen, die sich engagieren möchten. Auch unserer Diakonie Haltestelle Pankow war mit dabei und brachte ihre Perspektive aus fast 20 Jahren Arbeit mit Menschen mit Demenz ein.
Die Projektleitung Heike Domann stellte vor, wie die Haltestellen seit 2006 niedrigschwellige, wohnortnahe Unterstützung bieten – für Menschen mit und ohne Pflegegrad, besonders für Menschen mit Demenz. Sie begleitet Angehörige, berät, stellt Anträge, organisiert Fortbildungen und hält das Netzwerk zusammen.
Doch im Mittelpunkt stehen die Ehrenamtlichen, die Zeit schenken: für Spaziergänge, Gespräche, Spiele oder Begleitung im Alltag. Diese Besuche schaffen Wohlbefinden und ermöglichen Angehörigen eine dringend benötigte Pause.
Auf dem „Markt der Möglichkeiten“ nutzten viele Gäste die Gelegenheit, Fragen zu stellen, sich zu vernetzen und mehr über Entlastungsangebote wie den §45 SGB XI zu erfahren. Die Atmosphäre war offen, herzlich und geprägt von dem gemeinsamen Wunsch, Menschen mit Pflegebedarf ein Leben in ihrer vertrauten Umgebung zu ermöglichen – mit Würde, Freude und Teilhabe.
Das Symposium hat gezeigt, wie wertvoll solche Begegnungen sind. Für alle, die Unterstützung suchen oder sich ehrenamtlich engagieren möchten, bleibt die Diakonie Haltestelle Pankow ein Ort des Ankommens und der Menschlichkeit.
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HeikeDomannProjektleitung Diakonie Haltestelle Pankow / Weißensee / Prenzlauer Berg erreichbar Mo. - Fr.